Schwäbische Weisheiten - Rolf Gerlach

Wie man einen schwäbischen Rostbraten macht – humorvoll, herzlich und echt.

Vom Zwiebelduft bis zur Soß – so klingt dr Rostbrata im Vers

I schneid en Zwiebel akkurat,
dass i viel Rengla han parat.
Älle Rengla brât i nô
goldbraun en meiner Pfanna â.

"I nemm se raus ond heidenai,
was glaubsch, was kommt en d'Pfanna nei?
A Rostbrâta nadierlich, bestens abghanga,
duat glei en dr Pfann zum Brätla âfanga!

Von boida Seita scharf âbrâta,
so wird dir's Essa net vergrâta.
Bei milder Hitz no brâta lassa,
en Breckel Butte druf zerlassa
.... wie das Rezept weitrgeht, erfhren Sie in meinem Buch "Em Paradies!"

Der schwäbische Rostbraten ist einzigartig!

En Rostbrata kocha isch koi Hexerei – aber wer’s gscheid macht, der weiß: d’Zwiebel schwätzt mit. Sie sagt dir, wenn’s z’heiß isch, sie flennt, wenn’s z’viel isch, ond sie lacht, wenn’s passt. Ond am End merkt mer: Dr Rostbrata gelingt em, der net hudlet, sondern mit Ruhe, a bissle Gfiehl ond viel Herz bratet. Denn im Schwobaland gilt: Wer Zeit in d’Pfann steckt, kriegt Glück auf dr Teller.

Für wen eignet sich die schwäbische Küche mit einem Rostbraten?

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Ond wenn mol an ganz bsonders guate Rotbrâta essen wilsch, noch gesch in die Gaststätte Schönbühlhof in dr Pforzheimer Stroß ufm Hardthof zwischen Markgröningen und Schwieberdingen und sechsch en Gruß vom Rolf und vom Heiko.

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