Gaisburger Marsch - Schwäbische Küche

Schwäbisches Gedicht über den Gaisburger Marsch

Humor, Heimatgefühl und Tradition – der Stuttgarter Klassiker in poetischer Form

En Württemberger Königszeit
gab's hier Soldata weit ond breit.
Au dâ wo sonschd dean Hasa grasa
siehsch bloß Soldata uffm Wasa.

Die dean ihrm König gar net loba.
Sie hen mächtig Kohldampf gschoba.
Doch die Soldata sen net domm,
marschieret halt nach Gaisburg nom.

Dort in ra kloina Gastwirtschaft
trenket se viel Gerstasaft.
Ond esset, bis se schiergar platza,
Kartoffelschnitz mit guate Spatza.
.... wie es weitrgeht, mit dene Soldata die en Kohldampf schibat, erfahren Sie in meinem Buch "Em Paradies!" auf Seite 54

A Gaisburger Marsch macht net bloß satt – er wärmt d’Seel und bringt d’Leut zamma.

Dr Gaisburger Marsch isch viel mehr als bloß a Teller voll Suppa. Er isch a Stück schwäbische Lebenskunscht: Wenn’s draußen kalt isch, wärmt er dich von innen. Wenn’s im Herz a bissle drückt, macht er’s leichter. Und wenn d’Leut am Tisch zammahocka, dann zeigt er, dass a guats Essen net nur den Magen, sondern au d’Seel verbindet. Wer an Gaisburger Marsch kocht, der schafft Heimat – Löffel für Löffel.

Für wen eignet sich der Gaisburger Marsch?

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